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Autohaus-Zentrale setzt auf innovatives Hybrid VRF-System

Vorfahrt für fossilfreies Heizen und Kühlen

Menden

Elf Automarken, 1.800 Mitarbeiter:innen, 30 Standorte: Die Rosier Holding GmbH, die als Familienbetrieb bereits in der dritten Generation geführt wird, gehört zu den großen Autohausgruppen Deutschlands. In der sogenannten „Rose“, einem 1992 in Menden errichteten Gebäude, schlägt das kaufmännische Herz der Rosier-Gruppe. Zuvor dezentral organisiert, wurden hier die Abteilungen an einem Ort zentral zusammengeführt, so dass nun rund 70 Mitarbeiter:innen aus den Bereichen Disposition, Controlling, Buchhaltung, Personal und Marketing unter einem Dach zusammenarbeiten können.

Bevor die Rosier-Gruppe jedoch ihre kaufmännische Zentrale aufschlagen konnte, stand eine energetische Komplettsanierung auf dem Programm, zu der auch die passende Wärme- und Kälteversorgung gehörte.

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Anforderungen:
  • Fossilfrei heizen und kühlen
  • Langfristig nutzbare Lösung
  • Kombination mit Photovoltaik
  • Angenehmes Raumklima

Energetische Komplettsanierung

Komplettsanierung

Ersatz für die fossile Heizanlage

Neben einem Austausch der bis dato fossil betriebenen Heizungsanlage musste zur Reduzierung des Energiebedarfs auch eine energetische Anpassung der Gebäudehülle erfolgen. Angestrebtes Ziel war ein fossilfreies System zur Beheizung und Kühlung des Bürogebäudes einzusetzen. „Uns war es wichtig, eine langfristig nutzbare Lösung zu schaffen. Deshalb haben wir uns zunächst intensiv mit verschiedenen Energieträgern beschäftigt“, erklärt Hendrik Hille, Leiter der Bauabteilung der Rosier-Gruppe. Dabei stand zu Beginn auch die Installation einer Gas-Hybridlösung im Raum.

Doch da grundsätzlich eher eine fossilfreie Lösung priorisiert wurde, um auch die vorhandene Photovoltaikanlage optimal nutzen zu können, fiel die Entscheidung schnell zugunsten einer Wärmepumpe, die in Kombination mit der Photovoltaik den vor Ort erzeugten Solarstrom nutzen kann.

Hinzu kommt das City Multi Hybrid VRF-System von Mitsubishi Electric mit zeitgleicher Kühl- und Heizoption.

Abbildung Bürogebäude Essensbereich Referenz Autohaus Menden

Cleveres System für unterschiedliche Bedürfnisse

Energieverschiebung

Energieausgleich zwischen den Gebäudeteilen

Bei dem Vorhaben, das 34 Jahre alte Gebäude heizungstechnisch ins Hier und Morgen zu holen, galt es eine Besonderheit zu berücksichtigen: Aufgrund der Nord-West-Ausrichtung des Gebäudes ist eines der beiden parallel verlaufenden Gebäudeteile hauptsächlich der Sonne ausgesetzt, während das andere permanent im Schatten liegt. Eine Situation, die sich das Unternehmen mit der Lösung von Mitsubishi Electric zunutze machen konnte.

„Mit unserem City Multi Hybrid VRF-System lassen sich Temperaturunterschiede zwischen den Gebäudeteilen ausgleichen“, erklärt Michael Lechte, Manager Produktmarketing bei Mitsubishi Electric, Living Environment Systems, und ergänzt: „So kann die überschüssige Wärme bei zu kühlenden Räumen zum Heizen nutzbar gemacht werden – und umgekehrt.“ Gerade für Bürokomplexe wie das Gebäude in Menden stellt das HVRF-System eine optimale Lösung, dar, die unterschiedliche Klimaanforderungen verschiedener Bereiche oder Stockwerke erfüllen kann.

Abbildung Gebäude von außen

Hervorragende Arbeitsbedingungen inklusive

Wohlfühlklima
Referenz: Autohaus Rosier in Menden

Individuell steuerbare Klimazonen

Um möglichst viel Energie effizient verschieben zu können, wurden die Gebäude im Erd- und Obergeschoss miteinander verknüpft. „Dazu haben wir die einzelnen Bereiche in verschiedene Zonen unterteilt“, erklärt Alexander Flamme, Bereichsleiter für Kälte- und Klimatechnik bei der Firma GEBRO HERWIG aus Arnsberg. Insgesamt entstanden vier Großraumbereiche, die sich wiederum in 36 individuell steuerbare Zonen aufteilen. So können persönliche Wohlfühltemperaturen pro Arbeitsplatz eingestellt werden, was den Komfort deutlich erhöht und für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgt.

Abbildung Büro offener Raum Referenz Autohaus Menden

Nicht zuletzt trägt dazu auch eine entscheidende Besonderheit des HVRF-Systems bei. Denn da das Hybrid VRF die Vorteile eines direktverdampfenden mit denen eines wassergeführten Systems verbindet, kommt innerhalb des Gebäudes ausschließlich Wasser als Wärmeübertragungsmedium zum Einsatz. Das sorgt nicht nur für eine reduzierte Kältemittelfüllmenge, sondern hat auch spürbar positive Auswirkungen: „Durch den Einsatz von Wasser im Gebäude bleiben die Temperaturunterschiede zwischen Raumluft und Ausblastemperatur sehr gering, was für ein angenehmes Raumklima und mehr Komfort für die Mitarbeiter sorgt“, erklärt Alexander Flamme.

Klimatechnik für das Autohaus

Klimatechnik im Detail

Konkret im Einsatz: das Hybrid VRF-System

Um das Bürogebäude in Menden zu versorgen, kommen vor dem Gebäude zwei City Multi Hybrid VRF-Außengeräte mit jeweils 56 Kilowatt Leistung zum Einsatz. Die Geräte arbeiten mit dem Kältemittel R32. Die reduzierte Kältemittelfüllmenge wirkt sich auf das anlagenspezifische CO₂-Äquivalent aus; die Vergleichsgrundlage und die Messbedingungen lassen sich nachlesen. Das bedeutet: Das Autohaus in Menden ist bereits heute für zukünftige Ziele und Vorschriften gerüstet.

Im Gebäude selbst wurden vier Hybrid-Controllereinheiten installiert. Bis zu diesen Einheiten wird das Kältemittel geführt, während ab den Controllern ausschließlich Wasser als Wärmeübertragungsmedium zum Einsatz kommt und zu den einzelnen Innengeräten zirkuliert. Weil dadurch weniger Kältemittel unmittelbar in die Innenräume gelangt, reduziert sich auch das Risiko von Kältemittelleckagen in den Gebäudebereichen.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt einen Teil der benötigten Energie; Erzeugungs- und Verbrauchswerte lassen sich nachlesen. Durch die Kombination aus Hybrid VRF-System und Photovoltaikanlage kann das Gebäude Strom aus der Photovoltaikanlage nutzen.

Abbildung HVRF Außengeräte mit Kältemittel R32

Zitat

Zitat

Wir arbeiten seit rund 20 Jahren mit Mitsubishi Electric zusammen und sind direkter Partner. Besonders überzeugen uns die Zuverlässigkeit der Geräte und die gute Zusammenarbeit bei komplexen Projekten.“

Alexander Flamme // Bereichsleiter Kälte- und Klimatechnik GEBRO HERWIG

Die wichtigsten Punkte

Zusammenfassung
  • Die kaufmännische Zentrale der Rosier-Gruppe in Menden wurde energetisch komplett saniert.
  • Für die Beheizung und Kühlung kommt eine Hybrid VRF-Lösung von Mitsubishi Electric ohne fossile Heizungsanlage zum Einsatz.
  • 36 individuell steuerbare Klimazonen ermöglichen persönliche Wohlfühltemperaturen und hohen Komfort am Arbeitsplatz.
  • Innerhalb des Gebäudes dient ausschließlich Wasser als Wärmeübertragungsmedium, wodurch sich die benötigte Kältemittelmenge reduziert.
  • Zwei City Multi Hybrid VRF-Außengeräte mit jeweils 56 Kilowatt Leistung arbeiten mit dem Kältemittel R32.
  • Angaben zum anlagenspezifischen CO₂-Äquivalent, zur Vergleichsgrundlage und zu den Messbedingungen lassen sich nachlesen.
  • In Kombination mit der Photovoltaikanlage kann das Gebäude Strom aus der Photovoltaikanlage nutzen.

Weitere Projekte

Referenzen
Titelbild Bürogebäude Klimatisierung
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Bürogebäude klimatisieren
Referenz Mader GmbH & Co. KG
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