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CO2-Bepreisung beim Heizen

Kosten für Heizöl und Gas (Erdgas und Flüssiggas) pro Tonne

Blogartikel 16.11.2022

Eines der wichtigsten Ziele im Kampf gegen die Klimaerwärmung ist die Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Einer der Wege dorthin ist die Bepreisung von Kohlendioxid (CO2) in den Sektoren Verkehr und Wärme.

Seit dem 9. Oktober 2020 hat der Bundesrat die Erhöhung der Zertifikationspreise im Emissionshandel gebilligt. Ein Zertifikat berechtigt zur Emission von einer Tonne Kohlendioxid und kostet im ersten Jahr 25 Euro. Dieser wird die fossilen Energieträger für Heizen und Verkehr verteuern. Der Preis wird dann schrittweise bis 2026 auf bis zu 65 Euro steigen. Wie sich der Preis ab 2027 entwickelt, steht noch nicht fest. Viele Experten sehen jedoch den „echten“ Preis bei 180 Euro pro Tonne.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Kosten

Beispielrechnungen

Wer also weiterhin Heiztechniken mit Erdgas, Flüssiggas oder Heizöl nutzt, wird zukünftig zur Kasse gebeten. Doch wie fällt diese Rechnung aus? Einerseits natürlich individuell. Andererseits hängt sie vom Jahresverbrauch der Energieträger ab. Ein mit Heizöl beheiztes Muster-Bestandsgebäude verbraucht ca. 2.500 Liter Heizöl im Jahr. Bis Ende 2026 werden hier ca. 2.000 Euro als CO2-Abgabe fällig. Beim Erdgas fällt die Summe etwas geringer aus: Im gleichen Zeitraum schlägt sie mit gut 1.300 Euro zu Buche.

Abbildung Grafik CO2 Bepreisung Beispielrechnung Ölheizung

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